Wohneigentum

Alterssiedlung Hirzenbach, SAW Stadt Zürich, Bild: Frederic Meyer, Zürich (Ausschnitt)

Beiträge (nur bestehende Geschäfte; keine Neugesuche!)

Für bereits bestehende Geschäfte leistet der Kanton nicht rückzahlbare Beiträge während acht Jahren. Diese werden jährlich aufgrund von durchschnittlichen Eigentümerlasten festgelegt.
Zur Zeit sind es folgende Beiträge:
• 0.44% der anrechenbaren Investitionskosten vom 1. bis 4. Jahr
• 0.22% der anrechenbaren Investitionskosten vom 5. bis 8. Jahr

Übernahme von Bürgschaftsgebühren (Neugesuche)

Im Gesetz vom 7. Juni 2004 ist vorgesehen, dass der Kanton Zürich das selbstgenutzte Wohneigentum durch die Übernahme von Bürgschaftsgebühren fördert.
Allerdings hat die Hypothekar-Bürgschaftsgenossenschaft für Wohneigentumsförderung «hbw» ihre Bürgschaftstätigkeit per 1. März 2008 mangels Nachfrage sistiert. Damit kann auch der Kanton Zürich keine Bürgschaftsgebühren mehr übernehmen.
Die Fachstelle Wohnbauförderung prüft zur Zeit Alternativen.

Anforderungen an die Eigentümerinnen und Eigentümer

  
Höchstzulässiges steuerbares EinkommenFr. 80'000.--

Höchstzulässiges steuerbares Vermögen

Fr. 200'000.--

1/20 des Fr. 100'000.-- übersteigenden Betrags wird als Einkommen angerechnet.

Belegung Wohnung / HausDie Zahl der im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen muss mindestens zwei sein oder der um zwei verminderten Zahl der Zimmer des Wohnungseigentums entsprechen. Die Personen müssen seit mindestens zwei Jahren im Kanton zivilrechtlichen Wohnsitz haben und über eine Niederlassungs- oder Daueraufenthaltsbewilligung verfügen. Bei Ehe-, Konkubinats- und gleichgeschlechtlichen Paaren gilt diese Voraussetzung als erfüllt, wenn eine Partnerin oder ein Partner dieser Anforderung genügt.

Subventionsbedingungen

Die Anspruchsberechtigung wird jährlich mit dem Erhebungsblatt überprüft.

Zusatzverbilligung des Bundes (für bereits bestehende Geschäfte)

Das Formular 8.5 E des Bundes ist der Fachstelle Wohnbauförderung einzureichen. Sie holt die entsprechenden Steuerdaten bei der kantonalen Steuerbehörde ein und leitet das Gesuch dem Bundesamt weiter.