Steuern

Bund, Kanton, Gemeinden

Die Steuern werden auf drei Ebenen erhoben. Der Bund erhebt Steuern auf das Einkommen, Kantone und Gemeinden ebenfalls auf das Einkommen und zusätzlich auf das Vermögen. Die Steuerbelastung im Kanton Zürich ist im internationalen Vergleich relativ moderat. Typisch für die föderalistische Struktur der Schweiz ist, dass jede Gemeinde und jeder Kanton den Gemeinde- und Staatssteuersatz selbst bestimmen kann. Einzig die Bundessteuer ist schweizweit gleich.

Das kantonale Steueramt bietet umfangreiche Informationen zum kantonalen Steuersystem und die Web-Applikation «Steuerberechnung» ermöglicht eine provisorische Steuerberechnung.

Selbstständig Erwerbende

Selbstständig Erwerbende deklarieren ihre Einkünfte mittels Steuererklärung.

Quellensteuer

Ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C unterliegen der Quellensteuer. Das heisst: Der Arbeitgeber zieht die Gemeinde-, Staats- und Bundessteuern direkt vom Lohn ab. Bei einem Bruttoeinkommen von mehr als CHF 120'000 pro Jahr wird nachträglich eine Steuerveranlagung durchgeführt.

Expatriates

Expatriates haben die Möglichkeit, besondere Berufskosten abzuziehen, gemäss spezieller Richtlinien. 

Mehrwertsteuer

Der Normalsatz beträgt 8 Prozent.

Doppelbesteuerungsabkommen

Die Schweiz hat mit über 100 Staaten – darunter alle EU- und EFTA-Länder – Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese verhindern eine zweifache Besteuerung von Einkommen, Vermögen oder Erbschaften. Teilweise sehen sie auch eine Reduktion der Verrechnungssteuer vor.

Verrechnungssteuer

Auf allen Zinsen aus Guthaben auf Schweizer Banken sowie auf allen Erträgen aus schweizerischen Wertpapieren wird eine 35-prozentige Verrechnungssteuer erhoben und von der Bank direkt vom Zinsguthaben abgezogen. Die Verrechnungssteuer wird auf Antrag zurückerstattet, nachdem die belasteten Wertschriftenerträge in der Steuererklärung deklariert wurden.