Cleantech

Unter Cleantech werden diejenigen Technologien, Industrien und Dienstleistungen zusammengefasst, die zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen. In ihrer Gesamtheit umfasst Cleantech sämtliche Stufen der Wertschöpf-ungskette von Forschung und Entwicklung über die Produktion von Anlagegütern bis zur Anwendung.

Dem Cluster Cleantech zugerechnet werden

  • nachhaltiges Ressourcenmanagement (z.B. Oekodesign)
  • Ressourcenschutz und Emissionsreduktion (z.B. Trinkwasser- / Abwasserbehandlung)
  • erneuerbare Energien und Materialien (z.B. Photovoltaik)
  • effiziente Energiesysteme und -anwendungen (z.B. Gebäudesanierung)
  • nachhaltige Mobilität (z.B. Verkehrskonzepte)

Einige bekannte Cleantech-Unternehmen im Raum Zürich sind: ABB Schweiz, Ernst Schweizer AG, Flisom, Woodward IDS, Kompogas, Siemens Schweiz, Sika Schweiz und von Roll.

Cleantech in Zürich

Mit einer Zusammenfassung von vier exemplarischen Filmen versuchen wir ein Abbild der Cleantechlandschaft des Kantons Zürich zu vermitteln.

Mit dem Club of Rome mit Sitz in Winterthur haben wir eine äusserst renommierte internationale Institution gewählt, greenTeg steht für ein dynamisches ETH-Spin off-Unternehmen, welches die unmittelbare (geografische) ETH-Umgebung in Richtung Technopark Zürich verlassen hat, die KEZO in Hinwil ist ein im Bereich der Abfallverwertung (Urban Mining) wegweisendes Unternehmen mit engem Bezug zur öffentlichen Hand und die Ernst Schweizer AG in Hedingen ist eine Pionier- und Vorzeigefirma (aus ganzheitlicher Sicht: sowohl ökologisch wie gesellschaftlich) des Kantons.

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Zukunftsträchtige Entwicklung

Solarzelle, Firma Flisom, Dübendorf

Die Schweiz befindet sich im Cleantech Bereich in einer ausgezeichneten Ausgangsposition. Dies nicht zuletzt, weil Wirtschaft, Lehre und Politik Cleantech als "Wirtschaftsthema" mit grösstem Potential beurteilen und entsprechend gezielt auf die Verstärkung der Schweizer Performance hinarbeiten.

Cleantech ist keine klar definierte Branche, d.h. auch weder sektor- noch industrie-gebunden, aber damit auch entsprechend schwierig datenmässig zu erfassen. Deshalb steht leider nur wenig Datenmaterial zur Verfügung.

Eine quantitative Unternehmensbefragung von Ernst Basler + Partner lieferte für die Schweiz im Jahr 2008 die folgenden Zahlen: 160'000 Beschäftigte (4.6 %) und eine Wertschöpfung von 18 bis 20 Mrd. Schweizer Franken (ca. 3.3 % des BIP). Im Kanton Zürich sind es 20'467 Beschäftigte und annäherungsweise 2 % des kantonalen BIP.

Besonderer Standortvorteil: Spitzen-Forschung und -Lehre

Auch im internationalen Vergleich gibt es eine hohe Dichte an herausragenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Raum Zürich. Dazu zählen die ETH Zürich (und ihre Institute EAWAG und EMPA) sowie die Universität Zürich und die Fachhochschulen.