Kurzarbeitsentschädigung

Voraussetzungen

Wer ist versichert bzw. anspruchsberechtigt?

Einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung kann der Arbeitgeber für Arbeitnehmende geltend machen, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen und das AHV-Rentenalter noch nicht erreicht haben. Zudem müssen die Mitarbeiter in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis stehen.

Nicht anspruchsberechtigt sind Arbeitnehmende, die

  • in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen
  • auf Abruf angestellt sind
  • eine Lehre absolvieren
  • temporär angestellt sind
  • der Kurzarbeit nicht zustimmen
  • keinen bestimmbaren Ausfall erleiden oder deren Arbeitszeit nicht ausreichend kontrollierbar ist. Betriebliche Arbeitszeitkontrolle wie Stundenrapporte müssen vorhanden sein
  • in ihrer Eigenschaft als Gesellschafterin oder Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglied eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebenden bestimmen oder massgeblich beeinflussen könen sowie ihre mitarbeitenden Ehegattinnen oder Ehegatten oder ihre mitarbeitenden eingetragenen Partnerinnen oder Partner.

Wichtige Informationen

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, auch während der Kurzarbeit die Sozialversicherungsbeiträge vom vertraglich vereinbartem Lohn (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) abzurechnen.

Ein Arbeitsausfall ist erst anrechenbar, wenn er je Abrechnungsperiode mindestens 10 Prozent der anrechenbaren Arbeitsstunden ausmacht, die von den Arbeitnehmenden des Betriebes bzw. der anerkannten Betriebsabteilung insgesamt geleistet werden.