Plangenehmigung

Das Plangenehmigungsverfahren bezweckt, dass die Vorschriften über Gesundheitsschutz und Unfallverhütung am Arbeitsplatz bereits in der Planungsphase von Neueinrichtungen und Umbauten und nicht erst nach Betriebsaufnahme erfüllt werden.

Dabei wird geprüft, ob das geplante Projekt den Vorschriften des Arbeitsgesetzes, des Unfallversicherungsgesetzes und deren Verordnungen entspricht. Falls nötig, enthält die Planbegutachtung Auflagen zur Beseitigung erkannter Mängel oder zur Verbesserung der Schutzmassnahmen. In einer Abnahme prüft der zuständige Mitarbeiter unseres Bereiches, ob Bau und Einrichtung des Betriebes den Vorschriften entsprechen.

Es handelt sich somit um ein äusserst wirksames Mittel für präventiven Gesundheitsschutz und Unfallverhütung. Ist nämlich ein Bau vollendet, so können nachträgliche Änderungen, die aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes geboten sind, in der Regel nur mit sehr grossem Arbeits- und Kostenaufwand vorgenommen werden.

Vor allem durch das Plangenehmigungsverfahren und periodische Betriebsbesuche trägt der Bereich Arbeitsbedingungen dazu bei, dass bei den verschiedenen Arbeitsabläufen eine möglichst hohe Sicherheit mit vernünftigen Massnahmen gewährleistet wird.

Als industrielle Betriebe im Sinne des Gesetzes gelten Betriebe, sofern

  • die Arbeitsweise durch technische Einrichtungen oder
  • die Arbeitsweise wesentlich durch automatisierte Verfahren bestimmt wird, oder
  • Leben oder Gesundheit der Arbeitnehmer besonderen Gefahren ausgesetzt sind.

Als nichtindustrielle Betriebe im Sinne des Gesetzes gelten alle übrigen Betriebe, sofern ein Arbeitgeber dauernd oder vorübergehend einen oder mehrere Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Behörde kann auf Antrag des Gesuchstellers im Einzelfall Ausnahmen von den Vorschriften bewilligen. Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren: industrie.ai@vd.zh.ch