Zeichen der Entspannung am Arbeitsmarkt

09.03.2017 - Medienmitteilung

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Im Februar nahm die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Zürich um 768 Personen ab, wobei die Arbeitslosenquote noch unverändert bei 3,9 Prozent stagnierte. Die rückläufigen Zahlen sind etwa zur Hälfte auf saisonale und konjunkturelle Faktoren zurückzuführen. Dies ist ein erstes Zeichen für eine Entspannung am Arbeitsmarkt. Positive Impulse kamen im vergangenen Monat unter anderem vom Baugewerbe, der Industrie und dem Gastgewerbe.

Ende Februar waren 31‘619 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 768 weniger als im Vormonat. Die Abnahme der Arbeitslosen schlug sich noch nicht in der Arbeitslosenquote nieder, welche bei 3,9 Prozent verharrte. Nach einem witterungsbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar zeichnet sich eine leichte Entspannung am Zürcher Arbeitsmarkt ab. Von rückläufiger Arbeitslosigkeit konnten praktisch alle Altersgruppen profitieren.  

Dynamische Baukonjunktur

Positive konjunkturelle Impulse kamen im Februar vor allem vom Baugewerbe. Im Wirtschaftszweig Baugewerbe (-202) sowie den temporär Beschäftigten (-51) nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat merklich ab. Mit Ausnahme des sehr kalten Januars verlief die Baukonjunktur in Zürich in den vergangenen Monaten recht dynamisch. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Industrie (-117) hängt teilweise mit der wieder startenden Bausaison zusammen. Verschiedene, vor allem handwerkliche Betriebe sind eng mit dem Baugewerbe verbunden. Teilweise wird auch eine wieder bessere Lage in der Industrie vermeldet.

Auch das Gastgewerbe verzeichnete sinkende Arbeitslosenzahlen (-37), ebenso der Detailhandel (-43). Diese Abnahmen sollten vorerst nicht überbewertet werden, da in beiden Wirtschaftssparten im Januar noch merkliche Anstiege der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen waren.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (-73) deutet möglicherweise auf eine eher positive konjunkturelle Entwicklung hin. Die Abnahme der Arbeitslosigkeit im Wirtschaftszweig Erziehung und Unterricht (-47) ist für den Februar eher unüblich – es könnte sich aber um eine Zufallsschwankung handeln. Im Finanzsektor hat die Arbeitslosigkeit weiter leicht zugenommen (+12), wobei bei den Banken ein leichter Rückgang zu verzeichnen war (-6).  

(Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit)

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