Saisonal mehr Arbeitslose zum Jahresende

10.01.2017 - Medienmitteilung

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Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen saisonal bedingt um 919 Personen, die Quote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr und lag durchschnittlich bei 3,7 Prozent.  

Ende Dezember waren 31‘570 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 919 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg als Folge davon auf 3,8 Prozent.

Für die Zunahme waren vor allem saisonale Effekte verantwortlich, insbesondere im Baugewerbe (+504). Auch die Zunahme bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+63) erklärt sich zu einem grossen Teil über saisonale Anstiege bei den temporären Arbeitskräften. Im Wirtschaftszweig der freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (z.B. Unternehmensberatung) erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen um 93. Weitere nicht saisonal bedingte Zunahmen verzeichneten der Wirtschaftszweig Informatik (+41) sowie die Banken (+24)

Aufhellungstendenz gegen Ende Jahr

Betrachtet man die Arbeitslosigkeit bereinigt um saisonale Einflüsse, so zeigt sich im Dezember eine leichte Aufhellung und Abnahme der Arbeitslosigkeit um rund 200 Personen. Bei verschiedenen Kategorien hätte man im Dezember aufgrund des Saisonmusters höhere Arbeitslosenzahlen erwarten können. Vor allem im Baugewerbe nahm die Arbeitslosigkeit weniger stark zu als erwartet, was neben dem Wetter vor allem auf die derzeit wieder positivere Baukonjunktur zurückzuführen ist. Auch der Detailhandel und das Gastgewerbe verzeichneten saisonbereinigt weniger Arbeitslose.  

2016 insgesamt steigende Arbeitslosigkeit

Im vergangenen Jahr stieg die Arbeitslosigkeit insgesamt und lag bei durchschnittlich 3,7 Prozent. Die stärksten Zunahmen verzeichneten im 2016 der Detailhandel (+192), die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (+189), die Banken (+104) sowie die Informatik (+102).

(Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit)

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