Mehr Arbeitslose wegen kalter Witterung

09.02.2017 - Medienmitteilung

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Im Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen saisonal bedingt um 817 Personen, die Quote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Die Zunahme ist vor allem durch mehr Arbeitslose im Bau- und Gastgewerbe wegen des kälteren Wetters im Januar begründet.

Ende Januar waren 32‘387 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 817 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg als Folge davon um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent.

Die wichtigste Ursache für die erhöhte Arbeitslosigkeit ist die relativ starke Zunahme in den saisonabhängigen Branchen Bau und Gastgewerbe. Im Baugewerbe (+158) war der Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren eher hoch aufgrund der tiefen Temperaturen im Januar. Auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe (+130) fiel höher aus als in früheren Jahren im Januar. Teilweise saisonal bedingt ist die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Wirtschaftszweig Verkehr und Transport (+56).

Die erhöhte Arbeitslosigkeit bei den „sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ (+83) ist zu einem wesentlichen Teil auf die Subgruppe „Garten- und Landschaftsbau“ (+ 28) sowie Reinigung (+23) zurückzuführen.

Durchzogene Lage im Detailhandel

Ebenfalls steigende Zahlen verzeichnet im Januar jeweils der Detailhandel, im vergangenen Monat betrug die Zunahme 121 Personen. Ein Teil des Anstiegs könnte durch die Personalreduktion nach dem Weihnachtsgeschäft begründet sein. Auch unabhängig davon scheint die Lage im Detailhandel gemäss Unternehmensbefragungen nach wie vor durchzogen zu sein.

Bei den Banken ist die Arbeitslosigkeit im Januar zum dritten Mal in Folge leicht angestiegen (+24). Im Bankensektor sind weiterhin Restrukturierungen im Gang; man rechnet mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Mit einer stärkeren Wirtschaftsdynamik und einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit ist gemäss derzeitigen Stand der Prognosen frühestens in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

(Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit)

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