Arbeitslosigkeit verläuft insgesamt stabil

09.12.2016 - Medienmitteilung

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Die Arbeitslosigkeit nahm im Kanton Zürich im November um 883 Personen zu, die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent. Wie üblich um diese Jahreszeit gibt es saisonale Schwankungen im Bau oder im Gastgewerbe. Bereinigt um diese Bewegungen entwickelt sich die Arbeitslosigkeit insgesamt stabil.  

Ende November waren 30‘651 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich arbeitslos gemeldet, 833 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte und betrug 3,7 Prozent. Der Anstieg ist auf saisonale Einflüsse zurückzuführen. In Branchen wie dem Bau (+591), bei temporären Arbeitskräften (+130), in der Landwirtschaft (+15) oder im Gastgewerbe (+33) gibt es im Winter weniger Arbeit.

Bereinigt um diese saisonalen Bewegungen war die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat leicht rückläufig. Viele Branchen zeigten in den vergangenen Monaten saisonal bereinigt eine Stabilisierung der Arbeitslosenzahlen. Dies war insbesondere im Bausektor inklusive der temporären Arbeitsverhältnisse, welche viele Personen im Bausektor betreffen, der Fall, ebenso bei Banken und im Grosshandel.

In der Tendenz weiterhin zunehmende Arbeitslosenzahlen verzeichnen der Detailhandel, das Gastgewerbe sowie der Wirtschaftszweig «Verkehr, Information und Kommunikation».

Verhalten ruhige Grosswetterlage

Erfreulicherweise stabilisierte sich die Arbeitslosenzahl in der Industrie. Im Monatsvergleich gab es bei den meisten industriellen Branchen sogar mehrheitlich unter dem Durchschnitt liegende Zunahmen oder sogar rückläufige Arbeitslosenzahlen. Dies deutet darauf hin, dass ein grosser Teil des Anpassungsprozesses der Industrie an die jüngste Frankenaufwertung vorüber ist.
Die derzeitige konjunkturelle Lage im Kanton Zürich kann als insgesamt stabil beurteilt werden. Branchen wie der Bau und diverse Dienstleistungen stützen die Konjunktur, die Industrie und der Grosshandel erholen sich zusehends und auch im Gastgewerbe erscheint allmählich Licht am Horizont. Eine anhaltende Erholung der Wirtschaft wird jedoch noch gebremst durch die verhaltene Auslandkonjunktur sowie laufende Anpassungsprozesse, etwa infolge regulatorischer Veränderungen.

(Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit)

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